Mobbing funktioniert nur in einem dysfunktionalen System
Mobbing in Schulen ist kein «Kinderkram», sondern ein ernstes Lern- und Gesundheitsrisiko.Kinder, die ausgegrenzt oder systematisch abgewertet werden, verlieren Vertrauen; in sich selbst, in die Klasse und oft auch in die Schule als Schutzraum. Genau darum braucht es Schulen, die hinschauen statt wegschauen.Die folgenden 34 Folien sollen zum Umdenken anregen: Mobbing ist selten «ein Problem zwischen zwei Kindern».Es ist fast immer ein systemisches Thema, das die ganze Schule betrifft. Leitung, Lehrpersonen, Eltern und auch die Mitschüler:innen, die zuschauen.Wenn die Kultur nicht stimmt, wenn Regeln unklar sind oder wenn Leistung wichtiger ist als Beziehung, entsteht Raum für Mobbing. Umgekehrt gilt: Wo eine Schule eine klare, wertschätzende und konsequente Haltung lebt, wird Mobbing viel schwieriger.Ein besonderer Dank an Peter Fratton : Er hat mich Mitte Oktober in seine TalentWerkstatt in Romanshorn eingeladen.Neben dem Einblick in sein wirklich starkes Projekt haben wir über Schulentwicklung, Haltung und Verantwortung gesprochen. Sein Satz «Mobbing funktioniert nur in einem dysfunktionalen System» hat mich genau zu diesem Beitrag inspiriert.Teilen/reposten ausdrücklich erwünscht. Je mehr Schulen darüber sprechen, desto weniger Kinder müssen es allein aushalten.
#Mobbing #Schule #Prävention #Schweiz #Schulentwicklung #Kinderschutz #Lehrpersonen #Elternarbeit #SystemischDenken #Schulkultur #GemeinsamStark #BildungCH

